Zelthallen – Das sollten Sie unbedingt wissen

Lagerhallen und Unterstände mit Zeltplanen sind für eine befristete Nutzung optimal geeignet. Sie schaffen kurzfristig Platz zum Aufbewahren industrieller oder landwirtschaftlicher Güter und lassen sich sogar als Ställe und mobile Garagen nutzen.

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Die 17 Vorteile von Zelthallen

Zelthallen für die vorübergehende Montage haben folgende Vorteile:

-Qualitativ hochwertige Zelte haben eine Lebensdauer von mindestens 10 Jahren und sind wartungsarm.
– Sie lassen sich kostengünstig transportieren.
– Die Zelte können unkompliziert und schnell auf- und wieder abgebaut werden.
– Sie lassen sich auf hartem Betonboden, Rasenflächen und sogar leicht unebenem Gelände errichten.
– Mit einem dauerhaften Lagerzelt ersparen Sie sich die (hohen) Kosten für den Bau einer festen Halle.
– Lagerhallen lassen sich bei Bedarf mit Innenplanen und Trennwänden nachrüsten.
– Wird das Lagerzelt später wieder abgebaut, hinterlässt es keine Schäden im Boden.
– Die Zelte lassen sich mit einer Klimaanlage ausstatten und im Winter beheizen.
– Bei fachgerechter Montage ist das Lagerzelt standsicher.
– Die vollverzinkten Aluprofile und Stahlrohre des Gerüsts sind korrosionsbeständig.
– PVC hält sogar starke Temperaturschwankungen aus, ist wasserdicht und UV-beständig. Manche der 260, 550 und 720 g/m² starken Planen sind sogar feuersicher. Das Innengewebe besteht ebenfalls aus strapazierfähigem Material. Die hitzeverschweißten Nähte lassen keine Feuchtigkeit eindringen. Bei anderen Modellen ist die Zeltplane aus einem einzigen Stück gefertigt und daher noch robuster.
– Die PVC-Plane lässt sich unkompliziert mit PVC-Reiniger und Wasser säubern.


– Kleinere Schäden an der PVC Abdeckung lassen sich mit einem Reparaturset schnell und unproblematisch ausbessern.
– Bei Leichtbauhallen können beschädigte Wandpaneele und Dachteile kurzfristig durch neue ersetzt werden.
– Lagerhallen lassen sich vielfältig nutzen. Zelte mit niedrigerer Seitenhöhe werden meist im privaten Bereich eingesetzt. Haben Hallen eine größere Seitenhöhe, eignen sie sich beispielsweise zum Stapeln gelagerter Ware und als Weidezelt für Großvieh.
– Bei Hallen mit Statik geben Ihnen die Herstellerangaben Auskunft darüber, wann Sie das Zelt noch zusätzlich sichern sollten.
– Sie können Ihre temporäre Halle meist ohne Baugenehmigung aufstellen.

Das sollten Sie unbedingt beachten


Zelthallen werden von den Bauordnungsämtern entsprechend der DIN EN 13782 als sogenannte Fliegende Bauten behandelt. So bezeichnet man bauliche Anlagen, die nach Bedarf aufgestellt und wieder demontiert werden. Für sie gelten spezielle statische und rechtliche Vorgaben. Der Aufbau von Zelthallen mit einer Grundfläche von weniger als 75 m² bedarf keiner behördlichen Genehmigung. Wird Ihre höchstens fünf Meter hohe Leichtbauhalle später nicht von Besuchern betreten, ist ebenfalls keine Aufbaugenehmigung erforderlich. Sie melden Ihre Leichtbauhalle vor der Nutzung einfach beim örtlichen Bauamt an. Zu diesen nicht genehmigungspflichtigen Zelthallen gehören

– Lagerhalle
– Weidezelt
– Zeltgarage
– landwirtschaftlich genutzte Rundbogenhalle
– als Baustelleneinrichtung verwendete Zelthallen


in der entsprechenden Größe. Einzige Voraussetzung für die Montage ist, dass sie eine ausreichend stabile Konstruktion haben. Soll Ihre Lagerhalle oder Zeltgarage jedoch länger als drei Monate auf Ihrem Grundstück stehen, ist eine befristete Baugenehmigung erforderlich. Entspricht Ihre Rundbogenhalle nicht den Vorgaben für genehmigungsfreie Fliegende Bauten, benötigen Sie für ihre erstmalige Aufstellung eine Ausführungsgenehmigung. Diese und die spätere Abnahme der Leichtbauhalle durch die zuständige Baubehörde werden in das Zeltbuch (Prüfbuch) eingetragen. Später wird dann jede weitere Montage ins Prüfbuch eingetragen.

Geprüfte Statik und nicht geprüfte Statik


Verfügt Ihre Zeltgarage oder Lagerhalle über eine (geprüfte) Statik, erhalten Sie Ihre Aufstellgenehmigung bereits innerhalb kürzester Zeit. Hat Ihr genehmigungspflichtiges PVC Lagerzelt keine Statik, muss es zuvor noch von einem Sachverständigen begutachtet werden. Dieser überprüft Ihre Rundbogenhalle auf Standfestigkeit und Sicherheit. Die Genehmigung zur Montage erfolgt dann entsprechend dem Typ des Fliegenden Baues für höchstens fünf Jahre. Möchten Sie Ihre Rundbogenhalle noch länger nutzen, lassen Sie den Antrag einfach verlängern.

Eine solche Verlängerung ist unproblematisch, wenn Sie beispielsweise anhand eines Mietvertrages nachweisen, dass Ihre Lagerhalle nur befristet steht. Dann muss sie allerdings den jeweiligen Anforderungen an Wind- und Schneelasten genügen. Für die Montage von Zelthallen ist jedoch nicht nur eine Aufbaugenehmigung nötig: Die meist von einer PVC-Plane umhüllten Bauten müssen darüber hinaus den in der DIN 4112 enthaltenen Vorgaben entsprechen.

Diese umfasst Vorschriften, die beispielsweise den Brandschutz, die Beleuchtung und die späteren Verkehrslasten regeln. Wird Ihre vorübergehend errichtete Halle von der Baubehörde nicht als Fliegender Bau genehmigt, gilt sie als Fester Bau. Dann unterliegt sie wie andere dauerhaft erbaute Hallen der DIN EN 1991: Sie müssen sie zuvor noch von der Baubehörde überprüfen lassen, um Ihre Baugenehmigung nach Baurecht zu erhalten.

Was auch noch wichtig ist

Beachten Sie beim Kauf Ihrer Leichtbauhalle bitte die ortsspezifischen Gegebenheiten: Befindet sich Ihre Lagerhalle an der Nordsee- oder Ostseeküste, muss sie größere Windlasten aushalten können. Im Hochgebirge sind industriell oder landwirtschaftlich genutzte Zelte höheren Schneelasten ausgesetzt. Daher ist es ratsam, die Lagerhalle noch zusätzlich mit verstärkenden Materialien zu sichern. Planen Sie die Aufstellung einer Konstruktion aus Mietbestand, sollten Sie Vorsicht walten lassen: Das Gerüst älterer Modelle kann eine geringere Stärke und ein leichteres Gewicht haben als das zugelassener Zelthallen.

Wählen Sie bei der Miete einer Rundbogenhalle am besten ein jüngeres Modell, das den Vorgaben an Robustheit und Sicherheit bei Lagerhallen entspricht. Manche Anbieter von Zelthallen fertigen Leichtbauhallen sogar nach Maß. Diese Ausführungen eignen sich hauptsächlich für Standorte mit besonderen Anforderungen (Küsten- und Gebirgsregionen). Achten Sie beim Erwerb Ihrer modularen Halle außerdem darauf, dass der Hersteller nachweisbar ISO-zertifiziert ist und seine Bauten eine CE-Kennzeichnung haben.

Sind Zelthallen für Ihr Vorhaben geeignet?


Zelthallen gibt es ab 3 x 6 Metern in diversen Größen und mehreren Bauformen. Sie sind oft als Rundbogenhalle konzipiert. Ihre Konstruktion aus stabilen Aluminium- oder Stahlprofilen ist von einer PVC-Plane in Grau oder Grün bedeckt. Miethallen sind meist weiß. Das tonnenförmige Dach kann mit Oberlichtfenstern ausgestattet sein. An der Hallenvorderseite befindet sich ein Tor, durch das je nach Nutzungszweck ein Gabelstapler, Pkw oder Lkw passt. Manche Rundbogenhallen verfügen über einen weiteren Eingang für das Personal, das in der Halle arbeitet.

Andere Zelthallen haben die traditionelle Hausform mit spitz zulaufendem Dach. Sie sind ebenfalls rundum mit PVC verkleidet und haben eine Tür und eventuell noch einen schmaleren Nebeneingang. Die mit stabilem, wasserabweisendem, widerstandsfähigem PVC umgebene Konstruktion schützt das Lagergut vor starkem Wind, Niederschlägen und übermäßiger Hitze und Kälte. Tor und Nebeneingang lassen sich nach Bedarf über einen Reißverschluss oder einen Seilzug öffnen und verschließen. An den Giebelseiten eingebaute Fenster sorgen für eine optimale Luftzirkulation. Die Hallen haben eine Seitenhöhe von 2,6 bis vier Metern und Torhöhen von mehr als 2,80 m.

Das stabile Lagerzelt benötigt im Normalfall kein Fundament. Um es vor heftigem Wind zu schützen, können Sie besondere Zubehörteile anbringen. Außerdem gibt es noch fahrbare Hallen, die auf Schienen und Rollen gleiten. Diese können Sie ohne Demontage auf Ihrem Werksgelände woanders platzieren. Übrigens: Leichtbauhallen müssen nicht zwangsläufig mit Planen aus PVC ausgestattet sein. Es gibt auch Modelle, bei denen die stützende Konstruktion aus Aluminium oder Stahl mit robusten Sandwichplatten mit Styroporkern verkleidet ist. Ihre Kanten sind in der gesamten Seitenhöhe mit Trapezblechen verstärkt.

Nutzungsarten von Zelthallen


Zelthallen lassen sich vielfältig nutzen. Als Lagerzelt in Grau dienen sie der Aufbewahrung von Fertigteilen und Rohstoffen. Speditionsfirmen bewahren in ihnen zwischengelagerte Frachtgüter auf. Als grünes Weidezelt bieten sie den auf der Wiese grasenden Kühen, Schafen und Pferden Schutz vor Unwettern und nächtlicher Kälte. Wie andere temporäre Hallen hält das Weidezelt Stürme bis Windstärke 10 und Schneelasten von maximal 50 kg/m² aus. Darüber hinaus lassen sich die Zelte zum Lagern von Stroh und Heu verwenden.

Die auf dem eigenen Grundstück errichtete Zeltgarage ist üblicherweise weniger geräumig als zur Lagerung und als Unterstand für das Weidevieh genutzte Hallen. Dennoch bietet sie je nach Modell zwei nebeneinander parkenden Pkws oder einem Pkw und einem Motorrad ausreichend Platz. Der Unterstand für Fahrzeuge lässt sich noch zusätzlich zur Aufbewahrung von Autozubehör nutzen.

Manchmal werden die Garagenzelte auch als Unterstand für Boote oder Wohnmobile eingesetzt. Zum Unterstellen von Transportern und Wohnmobilen sollte ihre Seitenhöhe allerdings vier Meter betragen. Sportvereine verwenden Zelthallen sogar als ergänzende Trainingsflächen (Eissport-, Schwimm-, Reithallen). Großflächige Zelthallen machen sich außerdem als Baustellenüberdachung gut. Damit wären Ihre Arbeiter sogar im Winter einsatzfähig. Fehlt Ihnen noch eine Montage- oder Recyclinghalle, kann Ihnen das Lagerzelt ebenfalls wertvolle Dienste leisten. Benötigen Sie noch zusätzlichen Ausstellungsraum, ist die vorübergehend errichtete Lagerhalle auch dafür optimal geeignet.

Darauf sollten Sie bei der Montage achten


Kleinere Hallensysteme werden in beschrifteten Kisten angeliefert und lassen sich mithilfe der beigefügten Aufbauanleitung recht unkompliziert montieren. Für größere Zelthallen benötigen Sie spezielle Hebevorrichtungen (Stapler) oder eine Scherenbühne. Möchten Sie sich diesen Aufwand ersparen, können Sie auch den Aufbauservice Ihres Anbieters in Anspruch nehmen. Für die Errichtung Ihres mobilen Unterstands benötigen Sie nur im Ausnahmefall ein Fundament. Nach der Vermessung des Standorts legen Sie an jeder Ecke der Halle eine Grundplatte. Die Art der Bodenbefestigung richtet sich nach der Beschaffenheit des Untergrunds. Besonders hochwertige Produktlinien verfügen noch über einen zusätzlichen Bodenrahmen und eine mehrfache Dachverstärkung.

Sorgen Sie dafür, dass Ihre PVC-Plane eng am Gerüst anliegt. Später justieren Sie die Gurte, mit denen sie über den Rahmen gespannt ist, öfter nach: Das Regenwasser muss immer gut ablaufen können. Außerdem verhindern Sie damit, dass sich der Wind in der PVC-Plane verfängt. Soll Ihr Zelt längere Zeit stehen und hat es keine Statik, sollten Sie es unbedingt gegen Sturm sichern. Die normalen Sicherungssysteme sind nämlich nur für leichteren Wind ausgelegt. Wurde ein Orkan angesagt, bauen Sie Ihre Zelthalle schnellstmöglich ab.

Wie standsicher ist eine Zelthalle?


Zugelassene Zelthallen mit Statik und solche mit ortsspezifischer Statik (Maßanfertigungen) sind üblicherweise standsicher. Bei kostengünstigen und nicht zugelassenen PVC Lagerzelten ist dies oft nicht der Fall. Kommt es dann zu einem Unfall, kann diese Fahrlässigkeit für das betroffene Unternehmen das wirtschaftliche Aus bedeuten. Werden die in der Lagerhalle aufbewahrten Güter beschädigt oder gar zerstört, erleidet der Betrieb große Verluste. Dies lässt sich jedoch mit Spezialzubehör leicht vermeiden: Die Sturmsicherungssets bestehen aus verstärkten Spanngurten, Ratschenspannern und zusätzlichen Bodenbefestigungen. Die zwei oder drei Spanngurte werden vom Boden einer Längsseite über das Dach zum Boden der anderen Längsseite gespannt. Dort werden sie fest verankert. Bei anderen Modellen befestigt man die Spanngurte am Gestänge des Giebels.

Für betonierten oder steinernen Untergrund verwenden Sie professionelle Betonanker, für Erdreich, Sand- oder Kiesboden Profi-Erdnägel. Letztere bestehen aus einem vollverzinkten Stahlrohr, das sich oben in eine waagerechte Platte fortsetzt. In dieser befindet sich ein Loch, in das der Ratschenspanner mit seinem Karabiner eingehakt wird. Der Erdnagel wird dann mit einem Hammer so in den Boden geschlagen, dass nur noch das oberste Ende zu sehen ist.

Die vollverzinkten Betonanker mit Spreizfunktion werden in ein zuvor gebohrtes und 10 cm tiefes Loch gesteckt. Den Spanngurt haken Sie in die herausragende Metallöse ein. Bei beiden Befestigungsarten sollten die Spanngurte im 45 Grad-Winkel zum Untergrund verlaufen. Dürfen Sie keine Löcher in den Beton bohren, bieten sich spezielle Zeltfüße an. Diese beschweren die Zelthalle mit Betonplatten. Mitunter erhöht auch ein zusätzlicher Bodenrahmen die Standsicherheit Ihres Zelts. Achten Sie unbedingt darauf, die Halle bei Sturm geschlossen zu halten.

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