Eine Eisstockbahn kann eine im Winter wenig genutzte Außenfläche verändern: Statt Terrasse, Biergarten oder Hoffläche bis zum Frühjahr weitgehend ungenutzt zu lassen, entsteht ein neuer Anlass für Gäste, Firmen und Gruppen, den Betrieb zu besuchen.
Der entscheidende Unterschied zu einer klassischen Winterterrasse: Bei der Eisstockbahn geht es nicht in erster Linie darum, mehr Sitzplätze zu schaffen. Die Aktivität selbst wird zum Besuchsanlass.
Das eröffnet Gastronomiebetrieben eine andere Perspektive auf das Wintergeschäft. Eine Gruppe kommt nicht nur zum Essen oder Trinken, sondern beispielsweise zum gemeinsamen Eisstockschießen – und verbindet dieses Erlebnis anschließend mit Glühwein, Essen, Getränken oder einem kompletten Weihnachtsfeier-Arrangement.
Aus einer Außenfläche kann damit ein eigenständiges Winterangebot entstehen.
Ob dieses Konzept für den eigenen Betrieb interessant ist, hängt allerdings nicht allein davon ab, ob genügend Platz für eine Eisstockbahn vorhanden ist. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Nachfrage, Zielgruppen, Angebot, Gastronomie, Fläche, Betriebsabläufen und Vermarktung.
1. Gibt es in Ihrem Betrieb überhaupt Potenzial für ein Eisstock-Angebot?
Bevor über Anzahl, Ausstattung oder Kosten einer Eisstockbahn gesprochen wird, sollte eine andere Frage beantwortet werden: Wer soll das Angebot später buchen?
Eine Eisstockbahn erzeugt zwar einen zusätzlichen Besuchsanlass. Wirtschaftlich interessant wird dieser aber erst, wenn es Zielgruppen gibt, die diesen Anlass tatsächlich nutzen.
Gruppen sind für Eisstockschießen besonders interessant
Eisstockschießen ist eine gemeinschaftliche Aktivität. Deshalb liegt ein wesentlicher Teil des Potenzials bei Gruppen.
Dazu können beispielsweise gehören:
- Firmen und deren Mitarbeitende
- Weihnachtsfeiern
- Vereine
- Freundeskreise
- private Gesellschaften
- bestehende Restaurantgruppen
Für einen Gastronomiebetrieb, der bereits heute regelmäßig Gruppenanfragen erhält, kann die Ausgangslage deshalb besonders interessant sein. Es existiert bereits eine Nachfrage – das Eisstock-Angebot erweitert lediglich die Möglichkeiten, diese Nachfrage zu bedienen.
Aber auch Betriebe mit bislang geringem Veranstaltungsgeschäft können die Eisstockbahn strategisch anders betrachten: nicht nur als Angebot für bestehende Gäste, sondern als Möglichkeit, neue Zielgruppen anzusprechen.
Eine Eisstockbahn kann Nachfrage schaffen statt nur Nachfrage aufnehmen
Genau hier unterscheidet sich die Eisstockbahn von zusätzlichen Sitzplätzen.
Ein zusätzlicher Tisch schafft Kapazität für einen Gast, der ohnehin essen gehen möchte.
Eine Eisstockbahn kann dagegen einen eigenen Anlass erzeugen:
„Lass uns essen gehen.“
wird zu:
„Lass uns einen gemeinsamen Winterabend mit Eisstockschießen und Essen machen.“
Für die Gastronomie ist dieser Unterschied relevant. Das Angebot konkurriert damit nicht ausschließlich über Speisekarte, Preis oder freie Tische. Es kommt ein Erlebnisfaktor hinzu.
Aus Marketingsicht entsteht ein zusätzlicher Einstieg in die Customer Journey:
Winteraktivität → Interesse → Gruppenbuchung → Besuch des Betriebs → gastronomisches Erlebnis
Der allgemeine Leitartikel zur Wintergastronomie beschreibt bereits, wie Winterevents Menschen erstmals mit einem Gastronomiebetrieb in Kontakt bringen können. Eine Eisstockbahn kann genau einen solchen ersten Kontaktpunkt schaffen.
2. Warum die Eisstockbahn allein noch kein Gastro-Angebot ist
Eine der wichtigsten Fragen aus unserem Potenzial-Check lautet: Können Sie aus dem Eisstockschießen ein konkret buchbares Angebot entwickeln?
Denn zwischen einer vorhandenen Eisstockbahn und einem erfolgreich vermarktbaren Winterangebot besteht ein wesentlicher Unterschied.
„Bei uns kann man Eisstock spielen“ beschreibt zunächst nur eine Möglichkeit.
Für einen potenziellen Gast oder ein Unternehmen bleiben viele Fragen offen: Wie lange? Mit wie vielen Personen? Was kostet es? Gibt es Essen? Sind Getränke enthalten? Kann daraus eine Weihnachtsfeier werden?
Je weniger der Interessent selbst zusammensetzen muss, desto verständlicher wird das Angebot.
Aus der Aktivität sollte ein buchbares Produkt werden
Statt nur die Bahn anzubieten, kann die Gastronomie unterschiedliche Pakete entwickeln.
Beispielsweise:
- Eisstock & Glühwein
Spielzeit auf der Eisstockbahn plus Getränk. - Winterabend
Eisstockschießen kombiniert mit Essen und Getränken. - Firmen-Weihnachtsfeier
Bahn, Empfang, Menü oder Buffet und Getränkepaket. - Eisstock-Cup
Mehrere Teams treten gegeneinander an und verbinden das Turnier anschließend mit einem gastronomischen Abschluss.
Welche Pakete sinnvoll sind, hängt vom jeweiligen Betrieb ab. Ein Hotel mit Veranstaltungsgastronomie hat andere Möglichkeiten als ein kleines Restaurant mit Biergarten.
Das Prinzip bleibt jedoch gleich:
Aktivität + Gastronomie + klarer Ablauf = verständliches Winterangebot
Genau dadurch wird aus der gemieteten Eisstockbahn ein Produkt, das aktiv verkauft werden kann.
3. Wo entsteht das wirtschaftliche Potenzial einer Eisstockbahn?
Bei der wirtschaftlichen Betrachtung sollte nicht ausschließlich auf den Preis einer Bahn geschaut werden.
Die interessantere Frage lautet: Welche zusätzlichen Erlöse kann das gesamte Angebot ermöglichen?
Die Checkliste unterscheidet deshalb bewusst zwischen der regelmäßigen Buchung der Bahn und der Möglichkeit, Eisstockschießen mit Speisen und Getränken zu verbinden.
Erlös aus der Bahnbuchung
Die erste Erlösebene kann die eigentliche Buchung der Eisstockbahn sein.
Wird eine Bahn beispielsweise für bestimmte Zeitfenster angeboten, entstehen buchbare Einheiten.
Damit wird die Auslastung messbar:
Anzahl Bahnen × buchbare Stunden × tatsächliche Buchungen
Für die wirtschaftliche Planung ist deshalb nicht allein entscheidend, wie viele Menschen theoretisch Eisstock spielen könnten. Interessanter ist, wie viele Stunden tatsächlich verkauft werden können.
Gastro-Umsatz pro Teilnehmer mitdenken
Die zweite Erlösebene entsteht rund um die Bahn.
Eine Gruppe, die zum Eisstockschießen kommt, kann vor, während oder nach dem Spiel gastronomische Leistungen in Anspruch nehmen.
Beispielsweise:
Empfang → Eisstockschießen → Essen → Getränke → gemeinsamer Abschluss
Damit besteht das mögliche Umsatzpotenzial nicht nur aus der Bahnbuchung.
Vereinfacht lässt sich die Logik so darstellen:
**Umsatz aus Bahnbuchungen
- Teilnehmer × zusätzlicher Gastro-Umsatz
= mögliches Gesamtumsatzpotenzial**
Das ist gerade bei Firmenveranstaltungen interessant. Eine Gruppe bucht nicht nur eine Aktivität, sondern kann einen ganzen Abend im Betrieb verbringen.
Umsatzpotenzial ist nicht gleich Gewinn
Wie bereits bei der Winterterrasse gilt allerdings auch hier: Ein möglicher zusätzlicher Umsatz darf nicht mit Gewinn gleichgesetzt werden. Der Leitartikel unterscheidet deshalb ausdrücklich zwischen zusätzlichem Umsatzpotenzial und den Kosten, die entstehen, um dieses Geschäft zu erwirtschaften.
Bei einer Eisstockbahn müssen deshalb neben den Kosten der gewählten Lösung auch die individuellen betrieblichen Aufwendungen betrachtet werden.
Dazu können je nach Konzept beispielsweise Waren, Personal und weitere betriebliche Kosten gehören.
Eine seriöse Wirtschaftlichkeitsbetrachtung sollte deshalb drei Fragen nacheinander beantworten:
- Welches zusätzliche Umsatzpotenzial könnte entstehen?
- Welche Kosten stehen diesem Potenzial gegenüber?
- Wie häufig müsste die Bahn gebucht werden, damit die Kosten auf Umsatzbasis rechnerisch gedeckt werden?
4. Warum Fläche allein nicht entscheidet
Natürlich benötigt eine Eisstockbahn eine geeignete Fläche. Terrasse, Biergarten, Hof-, Event- oder gegebenenfalls geeignete Parkplatzflächen können grundsätzlich in die Überlegungen einbezogen werden.
Trotzdem sollte die Planung nicht mit der Frage beginnen:
„Wie viele Bahnen passen hier hin?“
Sondern:
„Wie soll das Angebot später funktionieren?“
Eine Bahn oder mehrere Bahnen?
Eine einzelne Bahn kann für ein anderes Konzept sinnvoll sein als mehrere parallel genutzte Bahnen.
Entscheidend sind unter anderem die geplanten Gruppengrößen und der gewünschte Ablauf.
Soll eine kleine Gruppe gemeinsam spielen? Sollen bei einer Firmenfeier mehrere Teams gegeneinander antreten? Soll ein Eisstock-Cup veranstaltet werden? Oder soll die Bahn lediglich ein zusätzlicher Programmpunkt eines gastronomischen Winterabends sein?
Erst aus dem Nutzungskonzept ergibt sich, welche Konfiguration sinnvoll ist.
Die Verbindung zur Gastronomie ist entscheidend
Eine Eisstockbahn am anderen Ende eines Grundstücks ist betrieblich etwas anderes als eine Bahn direkt neben Restaurant, Winterterrasse oder Ausschank.
Deshalb fragt der Potenzial-Check gezielt nach der Verbindung zwischen Außenfläche und Gastronomie.
Dabei sollten beispielsweise folgende Wege betrachtet werden:
Eisstockbahn ↔ Ausschank ↔ Restaurant ↔ Küche ↔ Sanitärbereiche
Kurze und nachvollziehbare Wege können den Ablauf für Gäste und Personal vereinfachen.
Das ist besonders wichtig, wenn das Konzept bewusst zusätzlichen Gastro-Umsatz erzeugen soll. Wer zwischen den Spielen ein Getränk bestellt oder anschließend gemeinsam essen soll, sollte diese Angebote möglichst selbstverständlich erreichen können.
5. Wie wird aus Eisstockschießen ein funktionierender Betriebsablauf?
Ein gutes Angebot muss nicht nur attraktiv klingen. Es muss im Alltag funktionieren.
Eine Eisstockbahn bringt einen zusätzlichen Ablauf in den Gastronomiebetrieb: Gruppen kommen zu vereinbarten Zeiten, benötigen eine Bahn, bestellen möglicherweise Getränke und wechseln anschließend zum Essen.
Deshalb sollte die Customer Journey bereits vor dem Start einmal vollständig durchgespielt werden.
Vom Eintreffen bis zum Essen denken
Ein möglicher Ablauf könnte beispielsweise so aussehen:
Reservierung → Ankunft → Empfang → Einweisung → Eisstockschießen → Essen & Getränke → Abschluss
Für jeden dieser Schritte sollte klar sein, was passiert und wer verantwortlich ist.
Wo meldet sich die Gruppe an? Wann beginnt die Spielzeit? Wie kommen Getränke zur Bahn? Was passiert, wenn die vorherige Gruppe länger benötigt? Wann beginnt das Essen? Wo befindet sich die Gruppe anschließend?
Je klarer diese Abläufe geplant sind, desto einfacher lässt sich das Winterangebot in den bestehenden Betrieb integrieren.
Feste Pakete können auch die Organisation erleichtern
Ein konkret definiertes Gruppenpaket hat deshalb nicht nur Vorteile für die Vermarktung.
Es kann auch betriebliche Abläufe planbarer machen.
Wenn Gruppengröße, Spielzeit, Menü und Getränke bereits vorab bekannt sind, können Küche und Service anders planen als bei vollständig spontanem Geschäft.
Der gleiche Grundgedanke wird im Leitartikel zur Wintergastronomie bereits für Veranstaltungen beschrieben: Früh bekannte Teilnehmerzahlen und definierte Angebote können eine bessere Grundlage für Personal- und Warenplanung schaffen.
6. Warum die Vermarktung bereits vor dem Aufbau beginnen sollte
Die Eisstockbahn steht und jetzt?
Wer sich diese Frage erst nach dem Aufbau stellt, verschenkt wertvolle Zeit.
Eine Eisstockbahn kann zwar Aufmerksamkeit erzeugen. Sie füllt ihren Buchungskalender aber nicht automatisch.
Deshalb gehört die Vermarktung von Anfang an zum Konzept.
Nicht die Bahn, sondern den Anlass vermarkten
Für potenzielle Gäste ist die technische Lösung zweitrangig.
Sie suchen nicht zwingend nach: „Eisstockbahn bei Restaurant XY“
sondern möglicherweise nach:
„Idee für unsere Weihnachtsfeier“
„Firmenfeier im Winter“
„Was können wir mit unserem Team machen?“
„Winteraktivität mit anschließendem Essen“
Die Kommunikation sollte deshalb den Anlass in den Mittelpunkt stellen.
Nicht: „Wir haben jetzt eine Eisstockbahn.“
Sondern beispielsweise: „Ihre Weihnachtsfeier: Erst Eisstock-Cup, danach gemeinsam essen.“
Damit wird unmittelbar verständlich, für wen das Angebot gedacht ist und welches Erlebnis dahintersteht.
7. Welche Kanäle eignen sich zur Vermarktung?
Die Checkliste fragt bewusst sowohl nach bestehenden Kontakten zu Firmen und Gruppen als auch nach eigenen Kommunikationskanälen.
Denn beide Wege erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
Website: Das Angebot auffindbar und buchbar machen
Auf der eigenen Website sollte das Winterangebot einen festen Platz erhalten.
Wichtig sind dabei vor allem die Fragen potenzieller Gäste: Was kann ich buchen? Für wie viele Personen? Was ist enthalten? Für welche Anlässe eignet sich das Angebot? Wie stelle ich eine Anfrage?
Fotos und Videos helfen dabei, das Erlebnis verständlicher zu machen.
Social Media: Das Erlebnis zeigen
Eisstockschießen ist visuell dankbar.
Teams, Wettbewerb, Bewegung, winterliche Beleuchtung, Getränke und gemeinsames Essen liefern Inhalte, die das Angebot wesentlich besser transportieren können als eine reine Leistungsbeschreibung.
Besonders wertvoll ist dabei authentisches Material aus dem laufenden Betrieb.
Newsletter und bestehende Gäste aktivieren
Ein bestehender Gästestamm kennt den Betrieb bereits.
Deshalb können Newsletter und eigene Kundenkontakte genutzt werden, um auf das neue Winterangebot aufmerksam zu machen.
Ein Restaurantgast kann schließlich gleichzeitig Mitarbeiter eines Unternehmens, Vereinsmitglied oder Organisator einer privaten Feier sein.
Unternehmen gezielt ansprechen
Gerade bei Firmenveranstaltungen sollte außerdem über aktive Ansprache nachgedacht werden.
Statt darauf zu warten, dass Unternehmen das Angebot zufällig entdecken, kann der Betrieb relevante Firmen im eigenen Einzugsgebiet gezielt auf ein konkretes Weihnachts- oder Winterpaket aufmerksam machen.
Entscheidend ist wiederum das Angebot: „Wir haben eine Eisstockbahn“ ist eine Information.
„Eisstock-Cup inklusive Glühweinempfang und anschließendem Wintermenü für Ihre Weihnachtsfeier“ ist ein buchbares Konzept.
8. Warum das Erlebnis über den wirtschaftlichen Erfolg mitentscheiden kann
Eine Eisstockbahn ist zunächst eine Aktivität. Das Produkt, an das sich Gäste erinnern, ist jedoch der gesamte Abend.
Deshalb bildet „Vermarktung & Erlebnis“ im Potenzial-Check bewusst einen gemeinsamen Bewertungsbereich.
Aus einer Bahn eine Winterlocation machen
Beleuchtung, gastronomisches Angebot und weitere Ausstattung können den Charakter des Angebots beeinflussen.
Eine Gruppe, die zwischen Parkplatz und Restaurant eine Bahn nutzt, erlebt etwas anderes als eine Gruppe, die in einer bewusst gestalteten Winterlocation empfangen wird, gemeinsam spielt und anschließend in passendem Ambiente isst.
Je nach Konzept können Eisstockbahn, Zelt, Beleuchtung und weitere Event- und Gastroausstattung miteinander kombiniert werden. Genau diese Kombination ist auch im bestehenden Check als Planungsoption vorgesehen.
Die entscheidende Frage lautet deshalb: Wie soll sich der Abend für den Gast anfühlen?
Das Winterevent kann zum ersten Kontakt mit dem Restaurant werden
Hier schließt sich der Kreis zum übergeordneten Leitartikel.
Bei einer Firmenveranstaltung entscheidet möglicherweise eine einzige Person über die Location – aber 20, 30 oder 50 Teilnehmer erleben den Betrieb.
Für einen Teil davon kann es der erste Kontakt mit dem Restaurant sein.
Überzeugt das Gesamterlebnis, kann daraus eine weiterführende Customer Journey entstehen:
Eisstock-Event → gastronomisches Erlebnis → Erinnerung an den Betrieb → privater Restaurantbesuch → Empfehlung
Dieser Effekt lässt sich nicht seriös vorab in Euro beziffern. Strategisch ist er trotzdem interessant und entspricht derselben Logik, die der Leitartikel für Winterveranstaltungen insgesamt beschreibt.
9. Welche Rolle spielt die Eisstockbahn im gesamten Winterkonzept?
Nicht jeder Gastronomiebetrieb muss dieselbe Strategie verfolgen.
Für den einen Betrieb kann die Eisstockbahn eine eigenständige Winterattraktion sein. Bei einem anderen ergänzt sie die vorhandene Gastronomie. Und bei einem dritten ist sie Bestandteil eines größeren Veranstaltungskonzepts mit Winterterrasse, Gruppenangeboten und Firmenveranstaltungen.
Deshalb sollte die Eisstockbahn nicht isoliert geplant werden.
Eine sinnvolle Reihenfolge lautet:
Zielgruppe → Anlass → Angebot → Fläche → Ausstattung → Betriebsablauf → Preis → Vermarktung
Erst danach stellt sich die konkrete Produktfrage.
Welche Eisstocklösungen grundsätzlich möglich sind und wie sich Eisstockbahn, Gastronomie und weitere Winterausstattung kombinieren lassen, zeigen wir auf unserer Themenseite Eisstockbahn für Gastronomie & Winterevents.
10. Ist eine Eisstockbahn das richtige Winterangebot für Ihren Betrieb?
Nach all diesen Überlegungen bleibt die entscheidende Frage: Wie gut passen die Voraussetzungen in Ihrem eigenen Betrieb zusammen?
Genau dafür haben wir den Eisstockbahn-Potenzial-Check entwickelt.
Er betrachtet vier Bereiche:
- Zielgruppen & Nachfrage
Gibt es Gruppen und Anlässe, für die das Angebot interessant sein könnte? - Angebot & Umsatzpotenzial
Lassen sich Bahn, Speisen und Getränke zu einem buchbaren Angebot verbinden? - Fläche & Betrieb
Passt die Lösung räumlich und organisatorisch zu Ihrem Gastronomiebetrieb? - Vermarktung & Erlebnis
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Was könnte eine Eisstockbahn für Ihren Betrieb erwirtschaften?
Wenn Zielgruppe, Konzept und Fläche grundsätzlich passen, folgt der nächste Schritt: die wirtschaftliche Betrachtung.
Mit dem meventa Eisstockbahn-Potenzial-Rechner können Sie mit Ihren eigenen Annahmen prüfen, welches Umsatzpotenzial aus Bahnvermietung und zusätzlichem Gastro-Umsatz entstehen könnte.
Anschließend können die Kosten der geplanten Lösung gegenübergestellt und betrachtet werden, wie viele Buchungsstunden rechnerisch erforderlich wären, um diese Kosten auf Umsatzbasis zu decken – genau diese Logik ist bereits für die Checkliste vorgesehen.
Fazit: Erfolgreich wird nicht die Eisstockbahn – sondern das Angebot darum herum
Ob eine Eisstockbahn für einen Gastronomiebetrieb interessant ist, entscheidet sich nicht allein anhand der verfügbaren Fläche.
Das größere Potenzial entsteht dort, wo mehrere Faktoren zusammenspielen:
Eine passende Zielgruppe trifft auf einen attraktiven Anlass. Aus der Aktivität entsteht ein konkretes Angebot. Eisstockschießen wird mit Speisen und Getränken verbunden. Die Abläufe funktionieren im Betrieb. Und das Wintererlebnis wird aktiv vermarktet.
Dann ist die Eisstockbahn nicht einfach zusätzliche Ausstattung auf einer ansonsten wenig genutzten Fläche.
Sie kann zu einem eigenen buchbaren Winterprodukt werden und damit einen neuen Anlass schaffen, aus dem Gruppenbuchungen, Veranstaltungen, gastronomischer Zusatzumsatz und neue Kontakte zum Restaurant entstehen können.
Die Ausgangsfrage sollte deshalb nicht lauten:
„Passt eine Eisstockbahn auf meine Fläche?“
Sondern:
„Welches Winterangebot kann ich aus meiner Fläche, meiner Gastronomie und einer Eisstockbahn entwickeln?“
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Sie haben bereits eine Fläche oder eine erste Idee für Ihr Winterangebot?
meventa kann Eisstockbahn, Zelt, Beleuchtung sowie weitere Event- und Gastroausstattung zu einer individuellen Lösung kombinieren. Diese Kombination ist auch in der bestehenden Eisstockbahn-Checkliste als Bestandteil des meventa-Angebots vorgesehen.
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Stefan Holzhausen
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