Eine Firmenfeier im Zelt zu planen, verbindet zwei Wünsche: draußen zusammenkommen und den Gästen einen verlässlich vorbereiteten Veranstaltungsraum bieten. Auf dem Firmengelände, in einem Innenhof oder auf einer geeigneten Grünfläche entsteht eine Location, die zum Unternehmen und zum Anlass passt.
Gegenüber einer vollständig offenen Veranstaltung bietet eine Zeltlösung entscheidende Vorteile. Das gemeinsame Essen hat einen geschützten Platz. Gespräche können auch bei einem Regenschauer weitergehen. Beleuchtung, Mobiliar und Präsentationsbereiche lassen sich in einem klaren Raumkonzept unterbringen. Bei geeigneter Witterung bleibt die Außenfläche Teil der Feier.
Damit wird das Zelt zum Mittelpunkt der Veranstaltung. Wie dieser Raum aussehen sollte, hängt davon ab, ob Sie ein lockeres Sommerfest, ein Firmenjubiläum, einen Kundenempfang oder eine Weihnachtsfeier planen. Gästezahl, Standort, Jahreszeit und Ausstattung bestimmen gemeinsam, welche Lösung sinnvoll ist.
Das Wesentliche im Überblick
- Ein Zelt verbessert die Nutzbarkeit Ihrer Außenfläche. Es schafft geschützte Bereiche für Gäste, Essen und Programm und lässt sich mit offenen Aufenthaltsflächen verbinden.
- Der Anlass bestimmt das Raumkonzept. Ein Sommerfest benötigt andere Bereiche als ein Empfang oder eine Jubiläumsfeier mit Bühne.
- Die Gästezahl allein reicht zur Größenplanung nicht aus. Bestuhlung, Buffet, Bar, Technik und Laufwege benötigen ebenfalls Platz.
- Standort und Ausstattung gehören zusammen. Untergrund, Boden, Zugänge, Versorgung und Raumklima beeinflussen, wie gut die Location funktioniert.
- Die Zeltplanung beginnt frühzeitig. Verfügbarkeit, Standortprüfung, Aufbau und gegebenenfalls behördliche Abstimmungen müssen zusammenpassen.
Sie haben bereits einen Termin und eine Fläche im Blick? Besprechen Sie Ihre Firmenfeier mit meventa. Mit Standort, ungefährer Gästezahl und geplantem Anlass lässt sich die passende Zeltlösung konkretisieren.
Im Freien feiern: Wann ein Zelt für die Firmenfeier sinnvoll ist
Ein Sommerabend auf dem eigenen Betriebsgelände hat einen anderen Charakter als eine Veranstaltung im Besprechungsraum. Kollegen begegnen sich außerhalb ihrer üblichen Arbeitsumgebung. Kunden erleben den Unternehmensstandort persönlich. Ein Innenhof oder eine Grünfläche wird für einige Stunden zu einem Ort für Austausch und gemeinsames Feiern.
Eine vollständig offene Veranstaltung setzt allerdings voraus, dass die Bedingungen über den gesamten Zeitraum passen. Schon ein Regenschauer kann dazu führen, dass Gäste zusammenrücken, Tische verlassen oder in ungeeignete Innenräume ausweichen. Auch starke Sonne oder ein kühler Abend beeinflussen, wie angenehm der Aufenthalt ist.
Mit einer Zeltlösung lässt sich die Außenfläche von Anfang an besser nutzen. Das Zelt gibt der Feier einen festen Mittelpunkt. Hier können Gäste essen, einer Rede zuhören oder sich unterhalten. Die angrenzende Fläche ergänzt diesen Raum, beispielsweise mit Stehtischen oder weiteren Sitzmöglichkeiten.
Entscheidend ist, welche Funktionen geschützt stattfinden sollen. Wenn alle Gäste gleichzeitig essen, muss dafür ausreichend überdachter Platz vorhanden sein. Ist das Zelt nur für das Buffet vorgesehen, löst es die Frage nach dem Aufenthalt der Gäste bei Regen noch nicht.
Ein Zelt ist besonders sinnvoll, wenn:
- am gewünschten Standort kein ausreichend großer Veranstaltungsraum vorhanden ist;
- die Feier bewusst auf dem eigenen Gelände stattfinden soll;
- Essen, Gespräche und Programm einen gemeinsamen Rahmen benötigen;
- offene und geschützte Bereiche miteinander verbunden werden sollen;
- die Raumaufteilung auf einen bestimmten Anlass abgestimmt werden muss.
Die Außenatmosphäre bleibt dabei erhalten. Je nach Zeltsystem und vorgesehener Konfiguration können Öffnungen oder transparente Seiten den Bezug zur Umgebung unterstützen. So entsteht eine Firmenlocation, die draußen liegt und zugleich mehr Komfort bietet als eine ausschließlich offene Fläche.
Unterschiedliche Firmenfeiern stellen unterschiedliche Anforderungen an das Zelt
Welche Zeltlösung passt, lässt sich am besten vom Ablauf der Feier aus beantworten. Überlegen Sie zunächst, was Ihre Gäste im Veranstaltungsraum tun werden: gemeinsam sitzen, sich frei bewegen, Präsentationen verfolgen oder zwischen verschiedenen Bereichen wechseln.
Sommerfest und Mitarbeiterfeier – offene Bereiche und geschützte Treffpunkte
Bei einem Sommerfest bewegen sich die Gäste häufig zwischen Essen, Gesprächen und einzelnen Aktivitäten. Dafür eignet sich ein Raumkonzept, das einen geschützten Hauptbereich mit der Außenfläche verbindet.
Im Zelt können Sitzplätze und gemeinsame Treffpunkte liegen. Draußen ergänzen Stehtische oder weitere Aufenthaltsbereiche das Angebot. Wichtig ist, dass der geschützte Raum auch dann funktioniert, wenn deutlich mehr Gäste hineinwechseln als bei sonnigem Wetter.
Ein typischer Planungsfehler wäre, nur einen Teil der Belegschaft im Zelt unterzubringen, weil die übrigen Gäste voraussichtlich draußen bleiben. Für die tatsächlich vorgesehene Nutzung muss deshalb geklärt werden, welche Personenzahl gleichzeitig im geschützten Bereich Platz finden soll.
Bei der Zeltgestaltung stehen außerdem Sonnenschutz, Belüftung und kurze Wege im Vordergrund. Das Buffet sollte gut erreichbar sein, ohne den Haupteingang zu blockieren. Sitzmöglichkeiten ergänzen die Stehbereiche, damit auch längere Aufenthalte angenehm bleiben.
Firmenjubiläum – gemeinsamer Raum für Essen, Reden und Präsentationen
Ein Firmenjubiläum besitzt oft einen verbindlicheren Ablauf. Empfang, Begrüßung, gemeinsames Essen und Reden sollen ineinandergreifen. Das Zelt benötigt dafür eine Raumaufteilung, die den Gästen Orientierung gibt und gemeinsame Programmpunkte ermöglicht.
Wenn eine Bühne oder Präsentationsfläche vorgesehen ist, beeinflusst sie die gesamte Anordnung. Von welchen Plätzen aus können die Gäste den Redner sehen? Wo stehen Bildschirme? Wie verläuft der Service während des Programms?
Auch die Raumwirkung verdient Aufmerksamkeit. Der Eingangsbereich kann das Jubiläum sichtbar aufnehmen. Im Inneren lassen sich Unternehmensgeschichte oder Meilensteine an geeigneten Stellen präsentieren, ohne Laufwege zu verstellen.
Eine zusammenhängende Veranstaltungsfläche ist häufig hilfreich, wenn alle Gäste am gleichen Programm teilnehmen. Zusätzliche Zeltbereiche können Garderobe, Empfang oder Catering aufnehmen und dadurch den Hauptraum entlasten.
Kundenveranstaltung und Empfang – Orientierung und Raum für Gespräche
Bei einem Kundenempfang stehen persönliche Kontakte im Vordergrund. Dafür braucht es gut erreichbare Gesprächsbereiche und eine Aufteilung, die Begegnungen erleichtert.
Ein erkennbarer Empfang hilft Gästen, sich beim Ankommen zurechtzufinden. Anschließend sollten sie ohne Umwege zu den vorgesehenen Aufenthalts- oder Präsentationsbereichen gelangen.
Stehtische unterstützen kurze Gespräche. Ergänzende Sitzplätze bieten Raum für ausführlichere Unterhaltungen. Wenn Produkte oder Leistungen gezeigt werden, benötigen diese Flächen ausreichend Abstand zu Buffet und Ausschank. Andernfalls vermischen sich wartende Gäste, Servicewege und Präsentationen.
Bei der Auswahl des Zelts spielen deshalb Eingänge, Blickbeziehungen und die mögliche Unterteilung des Raums eine wichtige Rolle. Das Raumkonzept sollte den gewünschten Austausch unterstützen und zugleich zum Unternehmensauftritt passen.
Weihnachtsfeier – Wärme, Boden und geschützte Zugänge zusammendenken
Eine Weihnachtsfeier im Zelt kann auf dem eigenen Gelände einen zusätzlichen Veranstaltungsraum schaffen. Voraussetzung ist eine Lösung, die auf die kalte Jahreszeit und die geplante Aufenthaltsdauer abgestimmt wird.
Die Wärmeversorgung gehört bereits in die Zeltplanung. Ebenso wichtig sind der Boden, die Ausführung der Seiten und Eingänge sowie die Verbindung zu Garderobe und Sanitäranlagen.
Ein angenehm temperierter Hauptraum verliert an Qualität, wenn Gäste auf dem Weg dorthin über eine dunkle, nasse Fläche laufen müssen. Die Location beginnt deshalb am Zugang.
Für längere Feiern sollten ausreichend Sitzmöglichkeiten vorgesehen sein. Eine Garderobe benötigt Platz und darf die Eingänge nicht verengen. Licht schafft Atmosphäre und unterstützt gleichzeitig die Orientierung im Zelt und auf den Außenwegen.
Welches Zeltsystem passt zu Ihrer Firmenfeier?
Die Auswahl des Zelts beeinflusst Grundriss, Raumwirkung und Nutzung. meventa führt unter anderem Pagodenzelte, Satteldachzelte und Glaspavillons. Welches System für Ihre Firmenfeier infrage kommt, wird anhand der Fläche und der gewünschten Funktionen geprüft.
Pagodenzelte für Empfang und ergänzende Bereiche
Pagodenzelte sind an ihrem spitzen Dach erkennbar. Sie können beispielsweise einen Empfangsbereich, eine Garderobe oder einen ergänzenden Aufenthaltsraum aufnehmen. Auch Kombinationen mit anderen Zelten sind grundsätzlich möglich.
Für eine Firmenfeier ist das interessant, wenn einzelne Funktionen sichtbar voneinander getrennt werden sollen. Eine Pagode am Zugang kann den Ankunftsbereich markieren. Ein weiterer Bereich kann für Gespräche oder die Ausgabe von Getränken vorgesehen werden.
Dabei müssen die Verbindungen zwischen den Bereichen mitgeplant werden. Ein ergänzendes Zelt ist dann hilfreich, wenn die Gäste es gut erreichen und die Wege auch bei wechselndem Wetter funktionieren.
Satteldachzelte für zusammenhängende Veranstaltungsflächen
Ein Satteldachzelt kommt besonders dann infrage, wenn eine größere gemeinsame Fläche benötigt wird. meventa beschreibt diesen Zelttyp für unterschiedliche Veranstaltungsgrößen und Firmenfeiern.
Ein solcher Hauptraum lässt sich beispielsweise für ein gemeinsames Essen mit anschließendem Programm planen. Ob Tischreihen, Bankettbestuhlung oder Stehtischbereiche sinnvoll sind, hängt vom Anlass und vom verfügbaren Platz ab.
Für die Auswahl zählen neben Länge und Breite auch die vorgesehene Ausstattung und die Anordnung der Zugänge. Eine lange Fläche kann für einen bestimmten Ablauf gut passen, während eine andere Veranstaltung eine breitere Raumaufteilung benötigt.
Glaspavillons für einen transparenten Veranstaltungsraum
Ein Glaspavillon erhält durch seine transparenten Seiten den Blick in die Umgebung. Das kann sinnvoll sein, wenn die Außenfläche oder der Unternehmensstandort sichtbar Teil der Veranstaltung bleiben soll.
Für einen Empfang oder eine Kundenveranstaltung lässt sich dadurch ein Raum mit engem Bezug zur Umgebung schaffen. Gleichzeitig müssen Sonnenausrichtung, Sichtschutz und Präsentationsflächen berücksichtigt werden.
Transparenz ist eine Gestaltungsentscheidung mit praktischen Folgen. Wenn beispielsweise eine Bildschirmpräsentation geplant ist, sollte frühzeitig geprüft werden, wo diese bei Tageslicht gut erkennbar bleibt.
Mehrere Zelte als abgestimmtes Raumkonzept
Nicht jede Firmenfeier benötigt alle Funktionen unter einem Dach. Ein Hauptraum kann durch kleinere Bereiche für Empfang, Catering oder Garderobe ergänzt werden.
Die Aufteilung sollte sich aus dem Veranstaltungsablauf ergeben. Zusätzliche Räume können den Hauptraum entlasten, bringen aber auch weitere Wege und Schnittstellen mit sich. Übergänge, Beleuchtung und Versorgung müssen deshalb als zusammenhängendes Konzept geplant werden.
Wie viel Platz braucht eine Firmenfeier im Zelt?
Die Gästezahl ist der Ausgangspunkt der Größenplanung. Sie beschreibt jedoch noch nicht, wie viel Veranstaltungsfläche tatsächlich benötigt wird.
Gästezahl und Bestuhlung als Ausgangspunkt
Ein Empfang mit überwiegend stehenden Gästen nutzt den Raum anders als ein Abendessen mit festen Sitzplätzen. Tische, Stühle und die Wege dazwischen bestimmen den Grundriss wesentlich mit.
Auch der Ablauf zählt. Müssen alle Gäste gleichzeitig sitzen? Werden Plätze während der Veranstaltung mehrfach genutzt? Soll nach dem Essen eine Tanzfläche entstehen?
Solche Fragen sollten beantwortet sein, bevor eine Zeltgröße festgelegt wird. Ein späterer Umbau der Bestuhlung benötigt Zeit, Personal und einen Platz für das vorübergehend nicht benötigte Mobiliar.
Buffet, Bühne, Bar und Laufwege mitberücksichtigen
Neben den Aufenthaltsflächen benötigen weitere Funktionen Raum:
- Buffet oder Speisenausgabe einschließlich der wartenden Gäste;
- Bar oder Getränkestation;
- Bühne und Präsentationstechnik;
- Tanzfläche, sofern vorgesehen;
- Garderobe und Empfang;
- Servicewege und notwendige Rettungswege.
Ein Planungsbeispiel: Für eine Firmenfeier mit 150 Gästen sind ein gemeinsames Abendessen, eine kurze Rede und anschließend Musik vorgesehen. Die benötigte Fläche umfasst damit deutlich mehr als 150 Sitzplätze. Hinzu kommen die Präsentationsfläche, Speisenausgabe, Wege und gegebenenfalls eine Tanzfläche.
Würde dieselbe Gästezahl zu einem Empfang ohne gemeinsames Sitzessen eingeladen, ergäbe sich ein anderes Raumkonzept. Die Personenzahl bleibt gleich, die Nutzung verändert sich.
Eine maßstäbliche Raumplanung macht solche Unterschiede sichtbar. meventa beschreibt auf seiner Planungsseite die Möglichkeit, Zelt und Ausstattung vorab mithilfe einer CAD-Planung darzustellen.
Gesprächsbereiche und Sitzmöglichkeiten sinnvoll verteilen
Eine Firmenfeier bringt Gäste mit unterschiedlichen Bedürfnissen zusammen. Einige möchten sich bewegen und Kontakte knüpfen, andere bevorzugen längere Gespräche im Sitzen.
Sitzmöglichkeiten sollten deshalb auch bei einem Empfang berücksichtigt werden. Ruhigere Gesprächsbereiche benötigen Abstand zu Lautsprechern oder stark frequentierten Stationen. Gleichzeitig dürfen sie keine wichtigen Wege blockieren.
Die Raumaufteilung funktioniert besonders gut, wenn Gäste erkennen, wo sie essen, sich unterhalten oder dem Programm folgen können.
Welche Fläche eignet sich als Zeltstandort?
Ein Parkplatz, Innenhof oder eine Grünfläche kann eine geeignete Grundlage sein. Die Eignung lässt sich jedoch nicht allein nach dem sichtbaren Platz beurteilen.
Zunächst werden Untergrund, Gefälle und Belastbarkeit betrachtet. Auch die Befestigung des Zelts und mögliche Leitungen im Boden sind relevant. Hinzu kommt der Platz, den die Konstruktion und ihre Sicherung außerhalb der eigentlichen Nutzfläche benötigen.
Die Zufahrt muss für Lieferung und Aufbau geeignet sein. Engstellen, Tore oder eingeschränkte Rangiermöglichkeiten können die Umsetzung beeinflussen.
Auf dem eigenen Firmengelände kommt die Abstimmung mit dem Betrieb hinzu:
- Welche Bereiche werden während der Veranstaltung weiter genutzt?
- Welche Zufahrten und Wege müssen frei bleiben?
- Wo können Gäste ankommen, ohne betriebliche Abläufe zu kreuzen?
- Welche Flächen stehen bereits während des Aufbaus zur Verfügung?
- Wo befinden sich geeignete Anschlüsse und ergänzende Einrichtungen?
Ein Standort direkt neben dem Verwaltungsgebäude kann kurze Wege bieten. Werden dort jedoch täglich Waren angeliefert, muss die Veranstaltungsfläche entsprechend abgegrenzt werden.
Ebenso sollten vorhandene Sanitäranlagen geprüft werden: Sind sie erreichbar, für die Veranstaltung nutzbar und für den geplanten Bedarf geeignet? Falls ergänzende Infrastruktur benötigt wird, gehört deren Standort in die Flächenplanung.
Fotos und eine Skizze erleichtern die erste Einschätzung. Ob die Fläche tatsächlich für das geplante Zelt geeignet ist, muss anschließend anhand der konkreten Bedingungen geprüft werden.
Wie bleibt die Zeltlocation bei wechselndem Wetter nutzbar?
Eine Zeltlösung verbessert den Wetterschutz einer Feier im Freien erheblich. Ihr Nutzen hängt davon ab, dass Dach, Seiten, Boden und Zugänge gemeinsam auf die Veranstaltung abgestimmt werden.
Sonne und Wärme – Beschattung und Belüftung
Bei einem Sommerfest ist Schatten ein wichtiger Teil des Aufenthaltskomforts. Unter einer geeigneten Überdachung müssen Gäste nicht während des gesamten Essens oder Programms in direkter Sonne stehen.
Gleichzeitig kann sich ein Zelt erwärmen. Dachausführung, Sonnenausrichtung und Belüftungsmöglichkeiten sollten deshalb gemeinsam betrachtet werden. Transparente Flächen benötigen dabei besondere Aufmerksamkeit.
Welche Seiten geöffnet werden können und wie Luft durch den Raum geführt wird, hängt vom eingesetzten System und den freigegebenen Betriebsbedingungen ab. Diese Entscheidungen gehören in die Planung und werden vor Ort fachgerecht umgesetzt.
Regen – Boden, Eingänge und Verbindungswege
Bei Regen zeigt sich der Unterschied zwischen einer vollständig offenen Feier und einer vorbereiteten Zeltlocation besonders deutlich. Gäste haben einen geschützten Aufenthaltsraum, und das gemeinsame Essen muss bei einem gewöhnlichen Regenschauer nicht sofort verlegt werden.
Der Schutz endet allerdings nicht am Dach. Wasser kann auf der Außenfläche zusammenlaufen, Eingänge können nass werden und unbefestigte Wege an Nutzbarkeit verlieren.
Deshalb sind Boden, Standort und Zugänge zusammen zu betrachten. Das gilt auch für Wege zu einem ergänzenden Cateringbereich oder zu Sanitäranlagen.
Für Unwetter bleiben die technischen Einsatzgrenzen und das Sicherheitskonzept maßgeblich. Ein Zelt ersetzt keine festgelegten Entscheidungen für außergewöhnliche Wetterlagen.
Kühle Jahreszeiten – passende Wärmeversorgung und Zeltkonfiguration
Bei einer Feier im Herbst oder Winter muss die Wärmeversorgung zur Raumgröße, Zeltausführung und Nutzung passen. Häufig geöffnete Eingänge beeinflussen den Wärmebedarf ebenso wie die geplante Aufenthaltsdauer.
Heizung, Aufstellung und Versorgung werden fachlich abgestimmt. Dazu gehören auch die für das jeweilige System erforderlichen Sicherheitsabstände und Betriebsbedingungen.
Für die Gäste zählt das Zusammenspiel: ein geeigneter Boden, ein angenehm nutzbarer Aufenthaltsraum und geschützte Wege zu den ergänzenden Bereichen.
Welche Ausstattung macht aus dem Zelt eine Firmenlocation?
Mit der Ausstattung wird festgelegt, wie sich das Zelt während der Feier nutzen lässt. Die einzelnen Bausteine sollten deshalb aus dem Raumkonzept abgeleitet werden.
Der Boden schafft eine definierte Fläche für Mobiliar und Bewegung. Seine Ausführung muss zum Untergrund und zur Nutzung passen. meventa führt verschiedene Bodensysteme und beschreibt deren Einsatz auch für Veranstaltungs- und Zugangsflächen.
Die Beleuchtung erfüllt mehrere Aufgaben. Sie macht Wege und Eingänge erkennbar, unterstützt Gespräche an den Tischen und kann einzelne Bereiche gestalterisch hervorheben. Eine Bühne benötigt andere Lichtbedingungen als ein Empfang oder ein Abendessen.
Das Mobiliar bestimmt, wie Gäste den Raum nutzen. Stehtische fördern Bewegung und wechselnde Gesprächsrunden. Sitzplätze ermöglichen längere Aufenthalte. Ihre Anordnung muss mit Service und Laufwegen zusammenpassen.
Bühne und Präsentationstechnik werden früh eingeplant. Sichtachsen, Tageslicht und Lautsprecherpositionen beeinflussen, wie gut Inhalte wahrgenommen werden. Auch Stromversorgung und Leitungsführung benötigen geeignete Lösungen.
Catering und Ausschank sollten erreichbar sein, ohne Engstellen zu verursachen. Für Vorbereitung, Ausgabe und Rücktransport können zusätzliche Flächen nötig sein. Diese Aufgaben werden mit den beteiligten Dienstleistern abgestimmt.
Der Unternehmensauftritt lässt sich über Empfang, Beschilderung, Farben oder Präsentationsflächen aufnehmen. Besonders überzeugend wirkt er, wenn die Gestaltung Orientierung bietet und zum Anlass passt.
Was beeinflusst die Kosten einer Firmenfeier im Zelt?
Eine belastbare Kalkulation ergibt sich aus dem geplanten Veranstaltungsraum und den Bedingungen am Standort. Der Mietpreis des Zelts bildet dabei nur einen Teil der Gesamtlösung ab.
Wesentliche Kostenfaktoren sind:
- Zeltsystem und Fläche: Größe, Ausführung und ergänzende Zeltbereiche.
- Ausstattung: Boden, Mobiliar, Beleuchtung, Wärmeversorgung und weitere Technik.
- Standortbedingungen: Zufahrt, Untergrund, Befestigung und notwendige Vorbereitungen.
- Standdauer: Zeitraum für Aufbau, Veranstaltung und Abbau.
- Logistik: Transport, Personal und Abstimmung mit dem Betrieb.
- Ergänzende Infrastruktur: beispielsweise zusätzliche Versorgungs- oder Sanitärlösungen.
Angebote lassen sich deshalb am besten anhand desselben Leistungsumfangs vergleichen. Ist der Boden enthalten? Welche Beleuchtung ist vorgesehen? Wer übernimmt Auf- und Abbau? Welche Anschlüsse werden vorausgesetzt?
Ein knapp beschriebenes Angebot kann günstiger erscheinen, obwohl wesentliche Bestandteile noch fehlen. Ein klarer Leistungsumfang macht die tatsächlichen Kosten und Zuständigkeiten nachvollziehbar.
Für eine erste Anfrage helfen Termin, Veranstaltungsort, Gästezahl, Anlass und gewünschter Ablauf. Auch ein Budgetrahmen ist nützlich: Damit lassen sich Prioritäten frühzeitig besprechen.
Von der freien Fläche zur fertigen Zeltlocation
Die Umsetzung beginnt mit der Frage, was auf der vorhandenen Fläche entstehen soll. Daraus werden Standort, Raumaufteilung und Ausstattung entwickelt.
Im nächsten Schritt werden technische Voraussetzungen und die beteiligten Leistungen abgestimmt. Zeltaufbau, Boden, Mobiliar und Technik benötigen eine sinnvolle Reihenfolge. Der Zugang zur Fläche muss rechtzeitig möglich sein.
Bei einer Firmenfeier auf dem Betriebsgelände zählt deshalb nicht allein der Veranstaltungstermin. Auch die Tage für Anlieferung, Aufbau und Abbau gehören in die betriebliche Planung.
Genehmigungen und Sicherheitsanforderungen werden projektspezifisch geprüft. Veranstaltungszelte können unter die Regelungen für sogenannte Fliegende Bauten fallen. Damit sind bauliche Anlagen gemeint, die wiederholt an verschiedenen Orten aufgestellt und zerlegt werden. In Nordrhein-Westfalen können hierfür eine Ausführungsgenehmigung, die Anzeige der Aufstellung und eine Gebrauchsabnahme relevant sein. Die konkreten Anforderungen sind mit der zuständigen Stelle abzustimmen.
Vor Veranstaltungsbeginn muss klar sein, wer für welche Aufgaben zuständig ist. Dazu gehören die Übergabe der Zeltlösung, die Nutzung der Technik und die vereinbarten Abläufe bei Änderungen der Wetterlage.
meventa bietet Planung, Lieferung sowie Auf- und Abbau als Bestandteile seiner Zeltlösungen an. Ergänzende Ausstattung wird auf das jeweilige Projekt abgestimmt. Als Teil der venta group bestehen außerdem Verbindungen zu weiteren spezialisierten Leistungen. Welche davon benötigt werden, ergibt sich aus Ihrer Veranstaltung.
Fazit: Die Zeltlösung vom Anlass und Standort aus planen
Eine Firmenfeier im Freien gewinnt durch ein Zelt einen festen Veranstaltungsraum. Gäste können die Außenfläche genießen und finden zugleich einen geschützten Platz für Essen, Gespräche und gemeinsame Programmpunkte. Mit der passenden Raumaufteilung und Ausstattung entsteht eine Location, die sich nach Ihrem Anlass richtet.
Beginnen Sie deshalb mit drei Entscheidungen: Wo soll die Feier stattfinden? Wie viele Gäste werden erwartet? Welche Funktionen sollen im geschützten Bereich Platz finden? Auf dieser Grundlage lässt sich die Zeltlösung konkret entwickeln.
Planen Sie Ihre Firmenfeier mit meventa. Teilen Sie uns Termin, Standort und ungefähre Gästezahl mit – gemeinsam besprechen wir, welche Zeltlösung zu Ihrer Veranstaltung passt.
Telefon: 02173 26461-40
E-Mail: info@meventa.de
Häufige Fragen zur Firmenfeier im Zelt
Kann die Firmenfeier auf dem eigenen Parkplatz stattfinden?
Grundsätzlich kann ein Firmenparkplatz als Standort infrage kommen. Zu prüfen sind unter anderem Untergrund, Befestigungsmöglichkeiten, verfügbare Fläche und Zufahrt. Außerdem muss geklärt werden, wie Parkplätze, Lieferverkehr und Veranstaltungsbereich während Auf- und Abbau sowie der Feier organisiert werden.
Können mehrere Zeltbereiche miteinander verbunden werden?
Je nach System und Standort sind Kombinationen möglich. Die Verbindungen müssen technisch geeignet und für den geplanten Ablauf sinnvoll sein. Auch Übergänge, Entwässerung, Zugänglichkeit und die Abstimmung der einzelnen Nutzungsbereiche gehören in die Planung.
Muss die gesamte Außenfläche überdacht werden?
Das hängt vom Veranstaltungskonzept ab. Offene Bereiche können die Feier ergänzen. Für alle Funktionen, die bei wechselndem Wetter weiter stattfinden sollen, muss jedoch ausreichend geeigneter geschützter Raum vorgesehen sein. Ein überdachtes Buffet allein bietet noch keinen Aufenthaltsraum für die Gäste.
Wann sollte die Zeltlösung angefragt werden?
Sobald Termin, Standort und eine ungefähre Gästezahl feststehen, ist eine Anfrage sinnvoll. Größere Veranstaltungen, stark nachgefragte Termine und Projekte mit umfangreicher Ausstattung benötigen entsprechende Vorbereitungszeit. Verfügbarkeit und mögliche Umsetzung werden für den konkreten Termin geprüft.
Welche Angaben helfen bei der ersten Anfrage?
Hilfreich sind Datum, Adresse, ungefähre Gästezahl und Anlass. Ergänzen Sie, ob ein gemeinsames Essen, ein Empfang, Reden oder Musik geplant sind. Fotos der Fläche, eine Skizze und Angaben zu vorhandenen Anschlüssen erleichtern die erste Einschätzung.


